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Nicht alle Fahrzeuge sind „von der Stange“ und speziell Oldtimer und Youngtimer sollten deshalb auch nicht von der Stange versichert werden. Sie kümmern sich sehr individuell um Ihr Fahrzeug. Das tun wir auch!
Die spezialisierte Kfz-Versicherung für Liebhaber von Oldtimern und Youngtimern bietet den jeweils passenden Schutz für Autos (ClassicCar), Motorräder (ClassicBike) und Traktoren (ClassicTrac). Der Haftpflicht- und im Kaskoversicherungsschutz ist nach Altersgruppen der Fahrzeuge gestaffelt:

  • 25 plus: Alter des Fahrzeugs 25 bis 29 Jahre
  • 30 plus: Alter des Fahrzeugs 30 bis 39 Jahre
  • 40 plus: Alter des Fahrzeugs ab 40 Jahre

Grundlage ist immer die Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung, darüber hinaus haben Sie die Wahl, ob Sie eine Vollkasko-, Teilkasko- oder AllRisk-Versicherung vereinbaren möchten. Sie profitieren bei der speziellen Kasko-Versicherung zum Beispiel von Erweiterungen wie einer Vorsorgeregelung in Höhe von 10 % des Marktwertes, wenn der Wert Ihres Fahrzeugs steigt. Bei der AllRisk-Deckung ist alles versichert was nicht explizit ausgeschlossen ist. Ausgeschlossen sind z.B. Schäden durch gewöhnliche Alterung oder aufgrund thermischer Probleme.

Ein Autoschutzbrief speziell für Oldtimer und Youngtimer komplettiert das Gesamtpaket. Rücktransport im Spezialtransporter zur Heimatwerkstatt -unabhängig vom Ort des Schadens, auch wenn der Wohnort weniger als 50 Kilometer entfernt liegt oder Sie an an einer Gleichmäßigkeitsrallye teilnehmen-  ist exemplarisch eine der Besonderheiten im Vergleich zum „normalen“ Schutzbrief.

Möglicher Versicherungswert ist der Marktwert, der Wiederbeschaffungswert oder der Wiederherstellungswert (folgende Begriffsdefinitionen nach https://www.classic-analytics.de/de/oldtimerpreise/wert-definition)

Marktwert
Oldtimer und Liebhaberfahrzeuge werden üblicherweise nach ihrem Marktwert versichert. Der Marktwert beschreibt den aktuellen Wert des Fahrzeugs am Spezialmarkt für Liebhaberfahrzeuge, d.h. bei einem An- oder Verkauf würde zum gegenwärtigen Zeitpunkt für dieses Fahrzeug der als Marktwert ermittelte Betrag bezahlt bzw. erzielt. Es handelt sich dabei um einen Durchschnittspreis am Privatmarkt, der weder Mehrwertsteuer noch Händlergewinnspanne enthält. Lediglich bei seltener gehandelten Fahrzeugen und bei Modellen, die überwiegend über den gewerblichen Handel vertrieben werden, fließen auch Ergebnisse aus Händlerverkäufen sowie internationale Auktionsergebnisse als Nettobetrag mit ein. Der Marktwert bildet die Grundlage für die Versicherungseinstufung und für die Prämienberechnung im Kasko-Bereich. Er gilt als Taxe (festgesetzter, vereinbarter Preis) im Sinne des § 76 VVG (Versicherungsvertragsgesetz).

Wiederbeschaffungswert
Der Wiederbeschaffungswert beziffert die Summe, die der Geschädigte im Falle eines Unfalls aufwenden muss, um ein gleichartiges und gleichwertiges Ersatzfahrzeug kurzfristig zu beschaffen (Grundsatz der Naturalrestitution, vgl. §249 BGB). Abgestellt wird dabei auf den Wert zum Zeitpunkt des Unfalls. Berücksichtigung findet hierbei – im Gegensatz zum Marktwert – vor allem der gewerbliche Handel, der Wiederbeschaffungswert enthält somit stets (anteilige) Mehrwertsteuer und die in der jeweiligen Preisklasse übliche Händlergewinnspanne – Restaurationskosten oder sonstige bisherige Aufwendungen finden hingegen keine Berücksichtigung. Der Wiederbeschaffungswert ist insbesondere die Grundlage für die Abwicklung eines Haftpflichtschadens.

Wiederherstellungswert
Der Wiederherstellungswert bezeichnet die Summe, die sich aus der Anschaffung sowie der späteren Restaurierung eines Fahrzeugs ergeben hat – unabhängig davon, ob sich dieser Preis bei einem Verkauf tatsächlich am Markt erzielen lässt. Es handelt sich somit um einen rein rechnerisch ermittelten Wert, der sich aus der Addition der sicht- oder belegbaren Investitionen ergibt. Die Differenz zum Marktwert kann daher erheblich sein. Der Wiederherstellungswert hat vor allem in den Fällen Bedeutung, in denen ein Fahrzeug überdurchschnittlich langwierig, aufwendig und damit kostenintensiv restauriert wurde.

Der Wert eines Oldtimers hängt sehr von seinem Erhaltungszustand ab, der üblicherweise von einem Sachverständigen festzustellen ist. Der TÜV Süd hat in seinem Anforderungskatalog für die Begutachtung von Oldtimern folgende Bewertungsstufen definiert:

Zustand 1 – Makelloser Zustand

Keine Mängel an Technik, Optik und Historie (Originalität). Fahrzeuge der absoluten Spitzenklasse. Unbenutztes Original (Museumsauto) oder mit Neuteilen komplett restauriertes Spitzenfahrzeug. Wie neu (oder besser). Sehr selten!

Zustand 2 – Guter Zustand

Mängelfrei, aber mit leichten (!) Gebrauchsspuren. Original oder fachgerecht und aufwendig restauriert. Keine fehlenden oder zusätzlich montierten Teile (Ausnahme: Wenn es die StVZO verlangt).

Zustand 3 – Gebrauchter Zustand

Normale Spuren der Jahre. Kleinere Mängel, aber voll fahrbereit. Keine Durchrostungen. Keine sofortigen Arbeiten notwendig. Nicht schön, aber gebrauchsfertig.

Zustand 4 Verbrauchter Zustand

Nur bedingt fahrbereit. Sofortige Arbeiten notwendig. Leichtere bis mittlere Durchrostungen. Einige kleinere Teile fehlen oder sind defekt. Teilrestauriert. Leicht zu reparieren (bzw. restaurieren).

Zustand 5 – Restaurationsbedürftiger Zustand

Nicht fahrbereit. Schlecht restauriert bzw. teil- oder komplett zerlegt. Größere Investitionen nötig, aber noch restaurierbar. Fehlende Teile. Keine Wracks oder Ersatzteilträger.